• Aktuell: Wir haben bis jetzt bereits über 55'000 Unterschriften gesammelt. Heute, am 4. Mai, haben wir den Aufruf dem Parlament übergeben. Fahren wir fort, den Text bekannt zu machen! Das Ziel ist 100'000 Unterschriften, damit die Stimmen von uns allen gehört werden. Bitte verbreiten Sie den Aufruf unter Ihren Kontakten.


  • 4. Mai 2020 – Der heutige Tag in Bildern aus Bern und aus der Romandie



  • Aufruf vom 4. Mai - «Für einen lokalen und nachhaltigen Neubeginn»


  • Lassen Sie uns am Tag der Wiedereröffnung des Parlaments gemeinsam dafür sorgen, dass unsere gewählten VertreterInnen den Wunsch nach einer anderen, menschlicheren und nachhaltigeren Zukunft hören.

    Seit Beginn der Quarantänemassnahmen haben sich unser Leben und unsere Gewohnheiten drastisch verändert. Wir alle haben ungewöhnliche Erfahrungen gemacht, die unsere Lebensweise und unsere Werte in Frage stellen, manchmal mit Schmerzen, aber auch mit Freude über eine gestärkte soziale Bindung und einen erneuerten Kontakt zur Natur.

    Viele von uns empfinden die Erfahrungen rund um COVID-19 als einen Weckruf. Viele von uns wollen eine andere Zukunft aufbauen, eine Zukunft, die den Menschen und die Natur mehr respektiert.

    Krisen sind Schlüsselmomente, in denen sich das Feld der Möglichkeiten erweitert.

    Das Parlament tritt vom 4. bis 8. Mai zu einer ausserordentlichen Session zusammen, und wird den Bundesrat im Umgang mit COVID-19 begleiten. Wirtschaftskreise äusserten sich ausführlich zu diesem Thema und drängten auf einen raschen Neustart des Wirtschaftssystems im «Business-as-usual»-Modus, mit Unterstützung für Grossunternehmen, während Familien und Selbstständige allzu oft vernachlässigt werden.

    Überlassen wir das Redemonopol nicht den Wirtschaftsverbänden. In unserer direkten Demokratie müssen unsere Politikerlnnen heute mehr denn je auf die Stimmen der Bevölkerung hören.

    Wir alle haben erfahren, was wesentlich und was überflüssig ist. Wir alle haben gesehen, dass unser Überleben von vielen Berufen in den Bereichen der Gesundheit und Ernährung abhängt, Berufe, die oft unterbewertet werden.

    Wir alle haben erkannt, dass der Überfluss an Nahrungsmitteln unbeständig ist. Die globalisierte Produktion der Nahrungsmittel - unterstützt von unseren Regierungen – geschieht oft auf Kosten der Natur und Umwelt.

    Jede und jeder hat die Bedeutung der Stellung der Frau in unserer Gesellschaft und in unseren Haushalten erfahren: Allzu oft kumulieren sich bezahlte Arbeit, Haus- und Betreuungsarbeit bei den Frauen.

    Aus diesen Gründen fordern wir die ParlamentarierInnen auf, ein Programm für den Wiederaufbau der Wirtschaft in die Wege zu leiten, das folgende Punkte berücksichtigt:

    • Der Wiederaufbau wird sozialer
    - Wertschätzung der Berufe, die sich in diesen Krisenzeiten als wesentlich erwiesen haben
    - Anerkennung der grundlegenden Rolle der Hausarbeit, die weitgehend von Frauen ausgeführt wird
    - Unterstützung der von «COVID»-Hilfsprogrammen Vergessenen («kleine» Unabhängige)

    • Der Wiederaufbau wird lokaler
    - Begünstigung von kurzen Transportwegen
    - Verringerung der internationalen Abhängigkeiten (Nahrungsmittel, medizinische Produkte usw.)

    • Der Wiederaufbau wird ökologischer
    - Unterstützung nur für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten

    Um Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen und unsere Politikerlnnen daran zu erinnern, was wir wirklich brauchen

    Machen Sie am 4. Mai um 12 Uhr mittags Lärm an Ihren Fenstern, wie wir es jede Nacht taten, um den wahren Helden dieser Krise zu danken.
    • Fügen Sie das Logo des Aufrufs vom 4. Mai als Profilbild oder als Story ein
    • Unterzeichnen Sie die Petition (unten)
    • Schreiben Sie einen Brief an die Bundespräsidentin Beispiel
    • Bringen Sie ein selbstgemachtes Poster oder Banner an Ihrem Fenster an.
    Verbreiten Sie diese Botschaft unter Ihren Kontakten und auf den sozialen Netzwerken.

    Petition












    Ich möchte nicht, dass mein Name auf dieser Webseite angezeigt wird.




    Anzahl der Unterzeichnenden: 60396


  • Ihre persönlichen Daten werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben, weder während noch nach der Kampagne. Sie werden ausschliesslich den Bundesbehörden in Begleitung des Aufrufs vom 4. Mai mitgeteilt.
  • Sie können uns folgen






Jacqueline Ernst, Geographin, Bern
Manuela Kindlimann, Selbständig, Hägglingen
Angela Ortega, Enseignante, Carouge
Karel Blondeel, Professionel de santé, Genève
Pascale Tilmant, , Genève
Claudia Gessler, ,
Thomas Baumgartner, , Boncourt
Cathy Tissot, Photographe, Genève
Lea Sgier, Politologue, Petit-Lancy
Anja Meierhans, Kauffrau, Bern
Christel Grandchamp, Enseignante, Vevey
Marion Baeriswyl, danseuse chorégraphe, Carouge
Claire Bory, Infirmière , Buchillon
Je soutiens un avenir plus humain et ecologique
Maxime Darçot, Data Scientist, St-Sulpice
Jessica Allemann, Studentin, Feldbrunnen
Bettina Wiskott, , Lausanne
Karen Leneveu, Mitarbeiterin AT Alterssitz, Kunsttherapeutin, MPA, 3110 Münsingen
Silvan Loher, Komponist, Oslo
Alexandrine Dupras, , Genève